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Wahrscheinlich war es mein Schicksal, ausgerec
Hey Digger! warte auf deine anwort - sonst zicken
Bei eurer Seite schmilzt man einfach nur dahin
Karl-Wilhelmam 12:49 Uhr 05.1.2012:
Normalerweise bin ich nicht so leicht zu über
Spitze, was ihr hier gemacht habt, echt toll!
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15.12.2011
Krankheiten
Ein Artikel von Hildegund
Unter den vielen Beschwerden, die unsere moderne Gesellschaft, die Industrialisierung und mit ihr die Umweltverschmutzung, aber auch das übertriebene Hygienebewusstsein heraufbeschwört, ist die Überempfindlichkeit des Körpers gegenüber bestimmten Reizstoffen eine meist harmlose aber lästige Angelegenheit.
Wie entsteht eine allergische Reaktion?
Der menschliche Organismus entwickelt von Geburt an natürliche Abwehrmechanismen, also immunologische Reaktionen auf Allergene. Eine Allergie entsteht, wenn die Immunreaktion des Organismus eine Belastung mit Allergenen, meist Proteine oder Enzyme, falsch interpretiert. Im Anfangstadium der Krankheit werden, mittels komplizierter Vorgänge, Plasmazellen ausgebildet, die in großer Zahl Immunoglobulin E (IgE) -Antikörper ausbilden. 
Diese Antikörper verursachen dann die Hautreizungen, Rötungen, den Juckreiz oder die Ekzeme.
Warum sind diese Krankheiten heute besonders gehäuft zu finden? Die eigentliche Ursache der krankhaften Überempfindlichkeit ist unbekannt. Es können verschiedene Hypothesen zutreffen, am glaubwürdigsten belegt ist die der genetischen Ursache. So treten bei Kindern, deren Eltern bereits mit dieser Krankheitsdynamik zu tun hatten, entsprechende Überempfindlichkeiten gehäuft auf. Doch auch die komfortablen Lebensbedingungen, was Hygiene angeht, könnten ihren Beitrag zur Symptomatik leisten. Großmutters Sprichwort "Dreck macht Speck" gewinnt hier eine neue Bedeutung. Der mangelnde Kontakt mit einer Vielzahl von Bakterien, insbesondere in den ersten Lebensmonaten, wahrscheinlich sogar während der Entwicklung des Fötus im Mutterleib, lässt das Immunsystem unterfordert. Im späteren Verlauf weiß es dann mit den entsprechenden Allergenen nicht richtig umzugehen. Auch die Umweltverschmutzung spielt eine Rolle. An Feinstaubpartikel können sich Pollen hängen, die so sehr tief in die Lunge eindringen können. Der Stress, dem die Pflanzen auf der Erdoberfläche durch die zunehmende Klimaerwärmung ausgesetzt sind, lässt sie vermehrt Allergene, also Pollen produzieren. Die immer besser werdende Isolierung der Wohnungen lässt das Milbenwachstum stark ansteigen. Die Nahrungsmittelherstellung als Risikofaktor für allergisch bedingte Krankheiten Immer mehr wird die Nahrung, die wir zu uns nehmen, von künstlichen Zusätzen definiert. Antibiotikarückstände finden sich nahezu überall. Sie verändern das Immunsystem in schädlicher Weise und könnten eine Hauptursache darstellen, können zu einer krankhaften Ausschüttung von Immunoglobulin E, damit zu einer allergischen Reaktion, führen. Welche Möglichkeiten gibt es, eine Allergie zu bekämpfen? Nach dem komplizierten Nachweis einer bestimmten Art von Überempfindlichkeit ist die natürliche Methode die Überreaktion zu verhindern, die Kontaminierung durch Allergene zu stoppen. Dies ist natürlich nur sehr bedingt möglich. Jedoch kann bei bestimmten Arten von Überempfindlichkeit eine Umstellung auf entsprechend unbelastete Nahrungsmittel Erfolg zeitigen. Eine andere Methode ist die Spezifische Immuntherapie, bei der dem Körper immer größere Gaben des Allergens verabreicht werden, bis er schließlich auf herkömmliche Dosen nicht mehr reagiert. Die sogenannte Symptomatische Therapie behandelt mit unterschiedlichen Antiallergika, die nur Wirkung aber nicht Ursache bekämpfen können. Das Spektrum der Überempfindlichkeiten ist groß, die Wissenschaft teilt sie grob in die Typen I bis IV ein, wobei es hier auch wieder Unterkategorien gibt. Jede Art von Überempfindlichkeit benötigt spezielle Behandlungsmethoden.


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