02.04.2011

Bandscheibenvorfall

Ein Artikel von Ilknur

Zwischen zwei Wirbelkörpern liegt jeweils eine Bandscheibe. Sie besteht aus Knorpelgewebe und hat die Aufgabe, Erschütterungen und Druck abzufedern. Die Bandscheiben sind je nach Rückenregion unterschiedlich stark; am dicksten sind sie zwischen den Lendenwirbeln. Dort ist die Belastung am höchsten und in den meisten Fällen machen sich dort die Rückenschmerzen bemerkbar. Durch Alterungsvorgänge des Organismus, kommt es zu einem Elastizitätsverlust des Knorpels. Durch starke und einseitige Belastung oder durch abrupte Bewegungen kann es zum akuten Bandscheibenvorfall kommen. Bei einem Bandscheibenvorfall tritt der Bandscheibenkern durch den Bandscheibenfaserring. Es gibt unterschiedliche Formen und Schweregrade eines Bandscheibenvorfalls. Danach richtet sich im Wesentlichen die Therapie. Die Diagnose wird durch einen Neurologen gestellt, der zur Absicherung ein CT oder MRT durchführen lässt. Treten Reflexausfälle und Paresen auf, kommt der Patient um eine Operation nicht herum. Heutzutage gibt es verschiedene OP-Methoden, die ein Neurochirurg oder Orthopäde durchführt. Die konservative Behandlung besteht hauptsächlich aus Schmerzmedikation, Physiotherapie und gezielt sportlichen Übungen.

Kommentare zu diesem Beitrag

leszek schrieb am 15:26 Uhr 04.6.2011

Cool, endlich mal jemand, der sich auch wirklich was zu sagen traut! Echt klasse

Stephanie schrieb am 20:35 Uhr 03.6.2011

Ich bin echt begeistert, was ihr da auf die Beine gestellt habt – weiter so!

Anne-Rose schrieb am 15:32 Uhr 04.5.2011

Stimme dem zu, alles andere ist einfach nicht wahr